- BILLA, BILLA PLUS und PENNY spendeten 2025 mehr als 25 Millionen Mahlzeiten-Äquivalente an soziale Organisationen wie die Team Österreich Tafel, Caritas und SOMA
- 1,5 Millionen Rettersackerl mit Obst, Gemüse, Brot und Gebäck wurden 2025 von Kund:innen gekauft
- Über 5 Tonnen Obst und Gemüse mit Schönheitsfehlern landeten 2025 unter der Eigenmarke „Wunderlinge" in den Einkaufskörben – mehr als je zuvor
- Ja! Natürlich brachte 2025 neue Suppenfonds in die Regale, mit denen wertvolle Bio-Lebensmittel weiterverwertet werden
Wr. Neudorf, 22. Mai 2026 – Am 26. Mai ist Tag der Lebensmittelrettung – ein vom WWF ins Leben gerufener Aktionstag. Alle Lebensmittel, die von Jahresbeginn bis zu diesem Datum produziert werden, gehen rein rechnerisch entlang der Wertschöpfungskette verloren. Das entspricht etwa 40 Prozent aller weltweit produzierten Lebensmittel und macht rund zehn Prozent der globalen Treibhausgasemissionen aus. In Österreich fallen jährlich mehr als 1,2 Millionen Tonnen an vermeidbaren Lebensmittelabfällen an, 135 Kilogramm pro Kopf. Mit Maßnahmen, wie Spenden an Sozialorganisationen, der Weiterverwertung von unverkauften Lebensmitteln oder den beliebten Rettersackerln, hat die REWE Group auch 2025 wieder aktiv gegengesteuert.
Über 25 Millionen Mahlzeiten gespendet
Die REWE Group in Österreich hat 2025 mehr als 25 Millionen Mahlzeiten-Äquivalente aus ihren BILLA, BILLA PLUS (über 23 Mio.) und PENNY Märkten (über 2 Mio.) an soziale Organisationen gegeben. Fast alle Standorte von BILLA, BILLA PLUS, PENNY und BIPA arbeiten mit Kooperationspartner:innen zusammen – darunter die Team Österreich Tafel des Österreichischen Roten Kreuzes, Caritas sowie Sozialmärkte von SOMA & Partner. Die selbstständigen ADEG Kaufleute spenden ebenfalls einwandfreie, aber nicht mehr verkaufbare Lebensmittel oder verarbeiteten sie selbst weiter – etwa zu Aufstrichen, Knödeln oder Tierfutter. Mehr als ein Drittel davon spendet zusätzlich regelmäßig an karitative Einrichtungen.
Über 1,5 Mio. Rettersackerl: Kund:innen retteten aktiv mit
2025 wurden bei BILLA, BILLA PLUS, PENNY, ADEG und BIPA insgesamt 1.534.069 Rettersackerl verkauft. Kund:innen erhalten damit beispielsweise drei bis 3,5 Kilogramm frisches Obst und Gemüse mit Schönheitsmakeln oder ohne Originalverpackung zu einem vergünstigten Preis. Neben dem Verkauf direkt in den Märkten wurden Lebensmittel auch durch die Kooperation mit „Too Good To Go“ gerettet. Die Sackerl werden bei BIPA und ADEG täglich je nach Überbeständen und Verpackungsschäden in den Märkten zusammengestellt. Als europaweit erster Drogeriefachhändler ist auch BIPA Too Good To Go-Partner zur Rettung von Lebensmitteln. Im Vorjahr wurden so für Hunde und Katzen 24.000 Überraschungssackerl mit Leckereien abgeholt. Zudem wurden 2025 rund 273.800 Gebäck-Rettersackerl allein bei BILLA verkauft.
5.335 Tonnen Wunderlinge: Zweite Chance
Mit der Eigenmarke „Wunderlinge" retteten BILLA, PENNY und ADEG 2025 Obst und Gemüse, das zwar eigenwillig aussah – zu klein, zu groß oder zu krumm –, aber von bester Qualität war. 5.335 Tonnen wurden unter dieser Marke verkauft, ein deutliches Plus gegenüber dem Vorjahr (2024: 4.603 Tonnen). Das Angebot variiert saisonal und zeigt: Schönheitsfehler sind kein Grund zur Verschwendung.
Ja! Natürlich: Aus Resten wurden Suppenfonds
Die Bio-Marke Ja! Natürlich lebte 2025 das Prinzip „alles nutzen, nichts verschwenden" konsequent: Neue Suppenfonds kamen in die heimischen Regale – hergestellt aus hochwertigen Zutaten, die bei der Produktion anderer Ja! Natürlich Produkte anfallen, etwa Suppengemüse, Weiderind-Knochen, Wiesenhendl-Karkassen oder Fischkarkassen heimischer Salmoniden. Erhältlich sind die Fonds in den Sorten Gemüse, Fisch, Huhn und Rind. Resteverwertung und Genuss gehen hier Hand in Hand.
Backwaren, die nicht gespendet werden konnten, wurden zu Tierfutter
BILLA kooperiert mit dem österreichischen Pferde- und Nutztierfuttermittelproduzenten KÖNIGSHOFER. Brot und Backwaren, die nicht mehr verkauft oder gespendet werden können, werden zu hochwertigem Tierfutter weiterverarbeitet. Insgesamt 2.736 Tonnen konnten so allein 2025 vor der Entsorgung gerettet werden.
Marcel Haraszti, Vorstand REWE International AG: „Durch zahlreiche Initiativen konnten unsere Handelsgesellschaften 2025 insgesamt mehr als 25 Millionen Mahlzeiten spenden. Das ist keine Zahl, auf der wir uns ausruhen, sondern ein Ansporn. Lebensmittel zu retten ist für uns eine Haltung: in der Warenwirtschaft, in unseren Eigenmarken und im täglichen Handeln unserer Mitarbeiter:innen.“
Was jede:r tun kann: Tipps für den Alltag
Laut einer Studie im Auftrag von WWF Österreich entstehen rund 55 Prozent der heimischen Lebensmittelabfälle in privaten Haushalten. Mit einfachen Maßnahmen lässt sich das ändern:
- Wochenplan erstellen und 3 bis 5 Hauptmahlzeiten im Voraus planen
- Einkaufsliste schreiben – nach vorherigem Vorratskammer-Check
- Mahlzeiten mit schnell verderblichen Lebensmitteln zuerst verkochen
- Einen Tag für die „Restlküche" reservieren
Weitere Rezeptideen und Inspirationen zur Vermeidung von Lebensmittelverschwendung finden sich auf www.billa.at/frischgekocht/rezept.