- Rund die Hälfte der Österreicher:innen beginnt erst ab Mai/Juni mit regelmäßigem Sonnenschutz, nur etwa jede:r Neunte schützt sich ganzjährig.
- Risikosaison Frühling: Vier von zehn haben bereits im Frühling einen Sonnenbrand – Hautkrebs in Österreich nimmt zu.
- Mehr als drei Viertel verzichten im Alltag oder bei Bewölkung auf Sonnenschutz, obwohl der UV-Index entscheidend ist.
- Kärnten ist Vorreiter beim ganzjährigen Sonnenschutz, Niederösterreich und Burgenland bilden das Schlusslicht.
Wr. Neudorf, 13. Mai 2026 – Der Frühling wird beim Thema Sonnenschutz häufig unterschätzt. Das zeigt eine aktuelle, repräsentative Studie* von BIPA unter 1.000 Befragten: Während die Temperaturen noch moderat erscheinen, erreicht die UV-Strahlung bereits gesundheitsrelevante Werte mit Folgen für die Haut. Knapp die Hälfte der Österreicher:innen startet jedoch erst ab dem frühen Sommer (Mai/Juni) mit regelmäßiger Verwendung von Sonnenschutz. Jede fünfte Frau (20 %), aber nur jeder zehnte Mann (10 %) nutzt Sonnenschutzprodukte bereits im Frühling – lediglich 11 Prozent der Österreicher:innen nutzen Produkte mit Lichtschutzfaktor ganzjährig, 13 % geben an, nie Sonnenschutz zu verwenden.
Sonnencreme kommt bei zwei Drittel der Befragten erst dann zum Einsatz, wenn Urlaub oder Freizeitaktivitäten im Freien anstehen: 76 % sind der Meinung, dass Sonnenschutz im Alltag, zum Beispiel auf dem Weg zur Arbeit oder bei Besorgungen, nicht notwendig ist. Zusätzlich verzichten 82 % an bewölkten Tagen meist gänzlich auf Schutz, obwohl UV-Strahlung unabhängig von Temperatur und sichtbarer Sonne wirkt. Bereits ab einem UV-Index von 3 wird Sonnenschutz empfohlen – ein Wert, der in Österreich auch im Frühling regelmäßig erreicht wird. Dermatologin Dr. Erika Ivancic-Brandenberger : „In meiner Praxis erlebe ich täglich, dass Sonnenschutz mit Hitze und Urlaub assoziiert wird – dabei ist die Temperatur dermatologisch irrelevant. Bereits im Frühling erreicht die UV-Strahlung Intensitäten, die zu kumulativen Hautschäden führen können, und das selbst bei bewölktem Himmel. Maßgeblich ist allein der UV-Index – und die langfristigen Folgen einer zu hohen UV-Exposition sollten wir nicht unterschätzen: Hautkrebs zählt heute zu den häufigsten Krebserkrankungen in Österreich, und täglicher Sonnenschutz bleibt die wirksamste Prävention. Für besonders exponierte Bereiche wie Gesicht, Hals und Kopfhaut empfehle ich daher ganzjährig Sonnenschutz.“
Guter Sonnenschutz muss nicht teuer sein
Die Studie zeigt deutlich: Sonnenbrand ist kein Sommerphänomen. Rund die Hälfte der Befragten hat mindestens einmal im Jahr einen (leichten) Sonnenbrand. 39 Prozent bereits im Frühling – ein Hinweis darauf, dass die Risiken in dieser Jahreszeit oft unterschätzt werden. Besonders unter 50-Jährige sind davon überdurchschnittlich betroffen. Damit Sonnenschutz seine volle Schutzwirkung entfaltet, muss er großzügig aufgetragen und alle zwei Stunden konsequent erneuert werden – allerdings geben nur 27 Prozent der Befragten an, sich konsequent im Laufe des Tages erneut einzucremen.
Die gute Nachricht: Effektiver Sonnenschutz ist keine Frage des Preises. Margit Reisinger, Geschäftsführerin von BIPA: „Bei der Entwicklung unserer BIPA Sonnenschutz-Linie steht Qualität für uns an erster Stelle. Unser Anspruch ist es, unseren Kundinnen und Kunden Produkte anzubieten, die in ihrer Schutzwirkung überzeugen und gleichzeitig für jeden leistbar sind. Denn wirksamer Sonnenschutz sollte keine Frage des Budgets sein.“ In den rund 570 BIPA Filialen in ganz Österreich sowie im Onlineshop finden Kund:innen ein umfangreiches Angebot an Sonnenschutzprodukten, einerseits von den Eigenmarken BI CARE, bi good bzw. BI KIDS für Babys und Kinder sowie zahlreicher Industriemarken. „Ob für empfindliche Haut, Kinder oder den schnellen Schutz für zwischendurch – bei BIPA findet jede:r genau das, was sie oder er braucht“, so Margit Reisinger.
Frauen schützen sich besser, Kärntner:innen am häufigsten ganzjährig
Die Ergebnisse zeigen deutliche Unterschiede bei den Geschlechtern: Während etwa jede sechste Frau ganzjährig Sonnenschutz verwendet, trifft das nur auf knapp 7 Prozent der Männer zu. Besonders vorbildlich zeigen sich die Kärntnerinnen und Kärntner: Knapp 25 Prozent verwenden Sonnenschutz ganzjährig – während es in Niederösterreich und dem Burgenland nur 7 Prozent sind. Knapp die Hälfte der Frauen, aber nur ein Drittel der Männer gibt zudem an, ihren Hauttyp genau zu kennen und danach den entsprechenden Lichtschutzfaktor zu wählen. Hautpflegende Inhaltsstoffe bei Sonnenschutzprodukten sind Frauen grundsätzlich wichtiger als Männern (76 % Frauen vs. 61 % Männer), auch ein weißer Film beim Auftragen einer Sonnencreme kommt für die große Mehrheit der Frauen (88 %) nicht infrage, Männer stört das hingegen weniger (67 %). Immerhin: Fast jede zweite Frau stimmt ganz oder eher zu, dass Sonnenschutz bereits ein fixer Bestandteil der täglichen Hautpflege ist, bei den Männern ist es ein Drittel.
Auffällig ist auch die jüngste Altersgruppe: Jugendliche legen im Vergleich stärker Wert auf Sonnenschutz im Gesicht als am restlichen Körper: 77 Prozent der 14- bis 19-Jährigen stimmen voll bzw. eher zu, bei den 40- bis 49-Jährigen sind es nur 45 Prozent. Dennoch haben sie am häufigsten zumindest einmal jährlich einen (leichten) Sonnenbrand.
Kinder besonders schützen
92 % der Österreicher:innen sind sich einig, dass Kinder spezielle Sonnenschutzprodukte mit höherem Lichtschutzfaktor benötigen. Dr. Ivancic-Brandenberger: „Das Bewusstsein ist da – und das ist erfreulich. Kinderhaut ist deutlich empfindlicher als Erwachsenenhaut und verfügt noch nicht über die gleichen natürlichen Schutzmechanismen. Gerade frühe Sonnenschäden hinterlassen lebenslange Spuren. LSF 50+ ist für Kinder daher keine Empfehlung, sondern eine medizinische Notwendigkeit.“
*Über die StudieFür die Studie wurden im März und April 2026 insgesamt 1.000 Personen in Österreich im Alter zwischen 14 und 75 Jahren befragt. Die Umfrage ist repräsentativ für die österreichische Bevölkerung und wurde vom Online-Marktforschungsinstitut marketagent durchgeführt.