Wr. Neudorf, 12.5.2026 – Die REWE Group in Österreich empfing Staatssekretär Sepp Schellhorn zu einem Betriebsbesuch, bei dem zentrale Zukunftsthemen des Handels im Fokus standen: die Rolle der REWE Group als einer der größten privaten Arbeitgeber des Landes, zukunftsweisende Investitionen in den Standort Österreich sowie notwendige Deregulierungs- und Entbürokratisierungsmaßnahmen für einen wettbewerbsfähigen Wirtschaftsstandort. Mit dem Ausbau des Logistikzentrums ALPHA etwa investiert die REWE Group 600 Millionen Euro in hochmoderne Infrastruktur, stärkt regionale Lieferketten und verbessert die Versorgungssicherheit in allen Regionen Österreichs weiter.
REWE Group als verlässlicher Arbeitgeber in ganz Österreich
Mit rund 47.000 Mitarbeiter:innen zählt die REWE Group zu den größten privaten Arbeitgebern Österreichs. Ein wesentlicher Baustein dieser Verantwortung ist auch der kontinuierliche Ausbau moderner Infrastruktur. So investiert die REWE Group 1,5 Milliarden Euro bis 2027 in den Wirtschaftsstandort Österreich, davon bereits 300 Mio. Euro 2025 und weitere 350 Mio. Euro im laufenden Jahr.
„Als einer der größten Arbeitgeber tragen wir Verantwortung für stabile Arbeitsplätze, regionale Wertschöpfung und eine verlässliche Versorgung der Bevölkerung. Investitionen in unser Filialnetz oder das Logistikzentrum ALPHA sind ein klares Bekenntnis zum Standort Österreich“, betonte Marcel Haraszti, Vorstand der REWE International AG „Eine leistungsfähige Logistik, ein effizienter Einkauf, ein klares Bekenntnis zur heimischen Landwirtschaft und die besten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind der Schlüssel für stabile Preise, hohe Qualität und zuverlässige Versorgung.“
Gemeinsames Ziel: Starker Standort, moderne Versorgung
Staatssekretär Sepp Schellhorn unterstrich im Austausch die Bedeutung des Lebensmittel- und Drogeriefachhandels als Rückgrat der regionalen Versorgung und als wichtiger Wirtschaftsfaktor. Der Dialog mit Unternehmen wie der REWE Group zeige, wie essenziell praxisnahe Rahmenbedingungen für Innovation und Versorgungssicherheit seien.
„Nahversorgung bedeutet Lebensqualität, nicht zuletzt auch im ländlichen Bereich. Wenn digitale Nahversorger ohne Personal betrieben werden können, dann müssen wir auch den Mut haben, bei den Öffnungszeiten neue Wege zu gehen. Unser Ziel ist klar: weniger starre Regeln, mehr Versorgungssicherheit und gerade so eben mehr Lebensqualität für die Menschen vor Ort", so Staatssekretär Sepp Schellhorn.
Die REWE Group bekräftigt ihr Ziel, weiterhin in Österreich zu investieren, als Arbeitgeber Verantwortung zu tragen und aktiv zur Weiterentwicklung moderner, unbürokratischer Rahmenbedingungen beizutragen.
Deregulierung als Schlüssel für Wettbewerbsfähigkeit
Im Rahmen des Besuchs wurde auch die Bedeutung effizienter und moderner gesetzlicher Rahmenbedingungen hervorgehoben. Die REWE Group unterstützt ausdrücklich Maßnahmen zur Deregulierung und Entbürokratisierung, wie sie im Regierungsprogramm vorgesehen sind.
Ein zentraler Punkt ist dabei die geplante Liberalisierung der Öffnungszeiten für personalfrei betriebene Nahversorgungskonzepte. Sie ermöglicht es dem Handel, stärker auf die Bedürfnisse der Kund:innen einzugehen und innovative Versorgungsmodelle umzusetzen. Gerade im ländlichen Raum eröffnen flexible Öffnungszeiten neue Möglichkeiten, bestehende Versorgungslücken nachhaltig zu schließen.
Nahversorgung neu gedacht: ADEG Hybrid und BILLA Boxen
Wie moderne Nahversorgung konkret aussehen kann, zeigt die REWE Group bereits heute mit innovativen Konzepten wie den ADEG Hybrid-Märkten und den BILLA Boxen. Diese Formate kombinieren digitale Lösungen mit bestehenden Strukturen und ermöglichen damit einen erweiterten Zugang zu Lebensmitteln.
„Gerade kleinere Gemeinden profitieren von diesen flexiblen Konzepten. Sie sichern die Nahversorgung dort, wo klassische Modelle wirtschaftlich an ihre Grenzen stoßen“, so Haraszti. „Die geplante Liberalisierung der Öffnungszeiten ist dabei ein entscheidender Hebel, um das volle Potenzial dieser Lösungen auszuschöpfen – Im Sinne unserer Kundinnen und Kunden in ganz Österreich.“
Harmonisierung der Bau- & Raumordnungen als weiterer Hebel
Neben den Öffnungszeiten sprach sich die REWE Group auch für eine stärkere Vereinheitlichung der unterschiedlichen Bau- und Raumordnungen auf Bundesländerebene aus. Derzeit führen komplexe und uneinheitliche Regelungen zu Verzögerungen und zusätzlichem administrativem Aufwand bei der Errichtung und Modernisierung von Standorten.