- Praxistest für die nächste Generation im Handel
- PENNY Geschäftsführer Duo sowie Bezirksvorsteher Floridsdorf in Wien dabei
- Lehrlinge übernehmen für eine Woche zwei Filialen in Wien und Wels
- Erfolgsgeschichte: Vom Lehrling zur Vertriebsmanagerin und Vertriebsleiterin
Wr. Neudorf, 05. Mai 2026 – Verantwortung übernehmen, Entscheidungen treffen und den eigenen Arbeitsalltag aus einer neuen Perspektive erleben: Bei PENNY führen Lehrlinge für eine Woche eine Filiale in Wien und parallel dazu auch in Wels – und zeigen dabei, was sie bereits gelernt haben. Auch Lehrlinge im zweiten Bildungsweg nutzen die Projektwoche, um ihr Können unter Beweis zu stellen. Was in der Ausbildung oft schrittweise passiert, wird hier ganz bewusst vorgezogen: Die Nachwuchskräfte übernehmen eigenständig den gesamten Filialbetrieb – und damit auch die Verantwortung für „ihre” Filiale.
„Die duale Lehrlingsausbildung ist ein österreichisches Erfolgsmodell. Umso mehr freue ich mich, dass PENNY mit seinen 83 Lehrlingen einen starken Fokus auf sein Nachwuchspersonal hierzulande legt. Besonders beeindruckt hat es mich, dass jedem und jeder engagierten Nachwuchsmitarbeiter*in, der Karriereweg bis ins Management offen steht. Davon zeugen unzählige Erfolgsbeispiele bei PENNY“, so Georg Papai, Bezirksvorsteher Floridsdorf.
Vom Mitlernen zum MitentscheidenRund zehn Lehrlinge pro Filiale organisieren den kompletten Ablauf vor Ort: von Kassa und Verkaufsraum über Warenbestellung und Lager bis hin zu Inventur und Abschreibungen. Damit geht es nicht nur um das Anwenden von Gelerntem, sondern darum, echte Entscheidungen im Arbeitsalltag zu treffen.
„Hier werden nicht einfach für eine Woche lang die Rollen getauscht, unsere Lehrlinge übernehmen echte Verantwortung und erleben den Handel so, wie er wirklich ist – mit allem, was dazugehört“, so Niko Karras, Geschäftsführer PENNY Österreich. „Wer selbst erlebt, was es heißt, eine Filiale zu führen, bekommt ein ganz anderes Verständnis für Abläufe und wächst an den eigenen Aufgaben.“
So bekommen Lehrlinge die Chance, ihr Können zu zeigen und gleichzeitig ein Gefühl dafür zu entwickeln, was hinter der Führung einer Filiale steckt. Begleitet werden sie dabei von erfahrenen Vertriebsmanager:innen sowie der Filialleitung – die Verantwortung im Tagesgeschäft liegt jedoch ganz klar bei ihnen.
Ein dreitägiger Verkaufswettbewerb macht den Einsatz zusätzlich spannend: Mit eigenen Konzepten – etwa durch Verkostungen oder kreative Warenpräsentation – versuchen die Lehrlinge, die Verkaufszahlen ihrer Filiale aktiv zu steigern. Im Fokus stehen dabei nicht Perfektion, sondern Eigeninitiative, Teamarbeit und die Freude daran, etwas selbst zu gestalten.
Auch vor Ort bekommt das Projekt gebührende Aufmerksamkeit: In Wien schaut das PENNY Geschäftsführer Duo Niko Karras und Johannes Greller vorbei, in Wels wird Prominenz aus der Politik und Wirtschaft erwartet.
Eine der schönsten Erfolgsgeschichten ist die von Jennifer Mastalir: Sie begann ihre Lehre bei PENNY – heute ist sie Vertriebsmanagerin und führt ein regionales Vertriebsgebiet mit 6-8 PENNY Filialen inklusive Personalverantwortung für 50-70 Mitarbeiter:innen samt deren Potenzialförderung und Entwicklung. „Die Ausbildung hat mir nicht nur Fachwissen, sondern auch Selbstvertrauen gegeben“, erzählt sie. „Ich weiß, wie wichtig gute Betreuung während der Lehre ist – deshalb begleite ich unsere Lehrlinge und möchte ihnen dieselbe Chance geben, die ich bekommen habe.“
Eine weitere beeindruckende Erfolgsgeschichte ist auch jene von Vertriebsleiterin Sara Kotb. Sie startete ihre Karriere mit einer Lehre zur Einzelhandelskauffrau bei BILLA und übernahm bereits mit 19 Jahren Führungsverantwortung für 34 Mitarbeiter:innen im Discount-Bereich. 2020 wechselte sie zu PENNY, wo sie zunächst als Rayonsleiterin tätig war und bereits 2022 zur Verkaufsleiterin aufstieg. Heute ist Sara Kotb für große Teile von Wien und Niederösterreich verantwortlich und führt über 700 Mitarbeiter:innen. Ihre eigene Laufbahn zeigt eindrucksvoll, welche Perspektiven eine Lehre im Handel bieten kann – besonders dann, wenn Talente erkannt, gefördert und konsequent weiterentwickelt werden. „Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie viel eine gute Begleitung in der Lehre bewirken kann“, betont Kotb. „Deshalb ist es mir ein großes Anliegen, unseren Nachwuchs zu stärken und ihnen zu zeigen, welche Möglichkeiten ihnen offenstehen.“