23.09.2026 | 1 Bild

BIPA-Studie: Was Österreicher:innen über Schwangerschaft denken – und was (werdende) Eltern wirklich erleben

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Schwangerschaft und Mutterschaft werden in der Gesellschaft oft idealisiert – doch für viele Österreicher:innen sieht die Realität anders aus. Drei Viertel der Österreicher:innen (76 %) finden, dass (werdende) Mütter sowohl durch Bilder einer „perfekten Schwangerschaft“ als auch durch unrealistische Darstellung von Körpern nach der Geburt insbesondere in den sozialen Medien unter Druck gesetzt werden. Aber nicht nur der Frauenkörper wird beurteilt: Acht von zehn Österreicher:innen (82 %) beobachten, dass Schwangere häufig ungefragt Ratschläge zu verschiedensten Themen erhalten. Fast ebenso viele (78 %) finden, dass über psychische Belastungen in der Schwangerschaft zu wenig gesprochen wird.

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  • Drei Viertel der Österreicher:innen sehen (werdende) Mütter durch unrealistische Social-Media-Bilder unter Druck, 82 % beobachten ungefragte Ratschläge an Schwangere.
  • 6 von 10 Mütter schweigen über Erschöpfung und Überforderung, auch Wochenbettdepression und Zweifel an der Mutterrolle sind Tabu-Themen (39 %).
  • 57 % der (werdenden) Eltern wünschen sich vertrauenswürdige Anlaufstellen für Fragen rund um Schwangerschaft und Stillzeit – BIPA stellt im Rahmen der Initiative „Ehrlich gesagt“ niederschwellige Informationen von Expert:innen zur Verfügung.
  • 45 % der befragten (werdenden) Mütter nahmen während der Schwangerschaft vorsorglich Nahrungsergänzungsmittel, ohne ihren tatsächlichen Bedarf zu kennen.
  • 86 % der Österreicher:innen erwarten verpflichtende Unterstützung bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie – von flexiblen Arbeitszeiten (54 %) bis zu Still- und Ruheräumen (31 %).
Wiener Neudorf, 23.09.2026 – Schwangerschaft und Mutterschaft werden in der Gesellschaft oft idealisiert – doch für viele Österreicher:innen sieht die Realität anders aus. Drei Viertel der Österreicher:innen (76 %) finden, dass (werdende) Mütter sowohl durch Bilder einer „perfekten Schwangerschaft“ als auch durch unrealistische Darstellung von Körpern nach der Geburt insbesondere in den sozialen Medien unter Druck gesetzt werden. Aber nicht nur der Frauenkörper wird beurteilt: Acht von zehn Österreicher:innen (82 %) beobachten, dass Schwangere häufig ungefragt Ratschläge zu verschiedensten Themen erhalten. Fast ebenso viele (78 %) finden, dass über psychische Belastungen in der Schwangerschaft zu wenig gesprochen wird.

BIPA Geschäftsführerin Margit Reisinger: „Schwangerschaft und Elternschaft gehören für viele Menschen zu den prägendsten Lebensphasen – während die positiven Momente viel Raum bekommen, wird über Herausforderungen oft geschwiegen. Gerade Frauen erleben enorme Veränderungen, körperlich, emotional und in ihrem Alltag. Genau da möchten wir bei BIPA ansetzen: Wir begleiten unsere Kundinnen und Kunden durch ganz unterschiedliche Lebensphasen, und das bedeutet für uns, mehr als nur Produkte anzubieten. Wir hören zu, greifen Fragen auf und sprechen Themen an, die im gesellschaftlichen Diskurs oft noch zu wenig Platz finden.“

Im Rahmen der jährlichen Ehrlich gesagt-Studie hat BIPA daher (werdende) Eltern tiefergehend zu Themen rund um Schwangerschaft, Wochenbett und Stillzeit befragt*. Die Ergebnisse bestätigen, dass dieser Lebensabschnitt für viele immer noch mit Tabus behaftet ist. So gaben 60 Prozent der befragten Frauen und 51 Prozent der Männer an, dass sie in bestimmten Situationen nicht offen über Erschöpfung und Überforderung während und nach der Schwangerschaft sprechen konnten. Über Themen wie Sexualität während der Schwangerschaft (45 %), die Veränderung des Körperbildes bzw. des Selbstwertgefühls (43 %), Wochenbettdepression (39 %) oder Zweifel an der Mutterrolle (39 %) konnte bzw. wollte ein erheblicher Teil der befragten Frauen eher nicht offen sprechen.

(Werdende) Eltern sind informiert – finden jedoch widersprüchliche Informationen vor

Die wichtigsten Informationsquellen zu gesundheitlichen Fragen rund um die Schwangerschaft und Stillzeit sind Expert:innen wie Gynäkolog:innen (35 %) oder Hebammen (29 %). Auch mit der Familie (27 %) und im Freundeskreis (18 %) tauschen sich (werdende) Eltern aus. Spannend: Doppelt so viele Frauen wie Männer informieren sich über Social Media (17 % vs. 9 %), hingegen informieren sich mehr befragte Männer als Frauen durch Bücher (14 % vs. 8 %). Auch wenn sich knapp drei Viertel der befragten (werdenden) Eltern (73 %) während der Schwangerschaft grundsätzlich gut über gesundheitliche Themen informiert fühlten, wünschen sich mehr als die Hälfte (57 %) mehr verlässliche Informationen, da Angaben oft widersprüchlich waren.

„Aus früheren Erhebungen zum Thema Frauengesundheit** wissen wir, dass sich mehr als zwei Drittel der Österreicherinnen und Österreicher einfach zugängliche Informationen auch vom Drogeriehandel wünschen. Mit der Ehrlich gesagt-Initiative kommen wir diesem Wunsch nach: Wir stellen zu verschiedenen Themen – darunter auch Schwangerschaft und Stillzeit – fundierte Informationen von Expertinnen und Experten auf unserer Webseite, unseren Social Media Kanälen und seit Mai 2026 auch im Ehrlich gesagt-Podcast zur Verfügung “, so Margit Reisinger.

Nahrungsergänzung in der Schwangerschaft: Vorsorge mit Unsicherheit

Eine wichtige Rolle während der Schwangerschaft spielen für viele werdende Eltern auch die Themen Ernährung sowie die Versorgung mit Nährstoffen – allerdings oft verbunden mit Unwissen: 45 Prozent der Befragten Frauen, die aktuell oder in den letzten fünf Jahren schwanger waren, nahmen Nährstoffpräparate vorsorglich ein, ohne zu wissen, ob sie diese tatsächlich benötigen. Und knapp die Hälfte (47 %) empfindet die Kosten für zusätzliche Präparate als finanzielle Belastung.

„Gerade weil viele bei diesem Thema verunsichert sind und die Kosten als Belastung empfinden, sehen wir bei BIPA unsere Aufgabe darin, Kundinnen bei Produktfragen rund um Schwangerschaft, Baby und Kleinkind verlässlich zur Seite zu stehen“, sagt Margit Reisinger. „Dabei setzen wir besonders mit unseren BIPA Marken auf Leistbarkeit, Qualität und verständliche Information – und schulen unsere Mitarbeiter:innen gezielt, um bei Fragen kompetent weiterzuhelfen.“

Vereinbarkeit von Beruf und Familie als Voraussetzung

Beruf und Familie zu vereinbaren ist für viele Österreicher:innen nach wie vor eine Herausforderung. Kein Wunder also, dass sich Österreicher:innen mehr Unterstützung von ihren Arbeitgeber:innen wünschen. Neun von zehn Befragten finden, eine Schwangerschaft sollte am Arbeitsplatz früh kommuniziert werden können, ohne dass dadurch Karrierenachteile für Schwangere entstehen. 86 Prozent befürworten mindestens eine verpflichtende Unterstützungsmaßnahme durch Arbeitgeber:innen, etwa flexible Arbeitszeiten für schwangere und stillende Personen (54 %), bezahlte Freistellung für Vorsorgeuntersuchungen über die gesetzliche Regelung hinaus (43 %) oder Still- und Ruheräume am Arbeitsplatz (31 %). Beim Thema mentale Gesundheit zeigen sich deutliche Generationenunterschiede: Während sich ein Drittel der Gen Z (34 %) Mental-Health-Angebote für (werdende) Eltern wünscht, finden nur 11 Prozent der Babyboomer entsprechende Angebote relevant.

„Was Österreicherinnen und Österreicher von Arbeitgeber:innen fordern, ist bei BIPA längst gelebte Realität“, so Margit Reisinger. „Wir beschäftigen rund 4.000 Menschen, 98 Prozent davon Frauen – Vereinbarkeit ist kein Zusatzangebot, sondern Kern unserer Unternehmenskultur. Flexible Arbeitszeitmodelle, Führungspositionen in Teilzeit und Unterstützung bei der Kinderbetreuung an Fenstertagen oder im Rahmen von Feriencamps zeigen[AS1.1]: Karriere und Familie schließen einander nicht aus. Wir fördern unsere Mitarbeiterinnen außerdem gezielt durch Entwicklungsprogramme wie „Women’s Drive“ und „leadHERship“ sowie durch das REWE-weite Frauennetzwerk „fair.netzt“. Wie ernst wir das Thema nehmen, zeigt sich auch daran, dass wir seit 2013 durchgehend mit dem staatlichen Gütesiegel „Beruf und Familie" ausgezeichnet sind.“

Über die Studie:
Für die Studie wurden im Mai 2026 insgesamt 1.579 Personen in Österreich im Alter zwischen 16 und 75 Jahren befragt. Die Befragung erfolgte als CAWI-Erhebung, die Umfrage ist repräsentativ für die österreichische Bevölkerung. Durchgeführt wurde sie vom Online-Marktforschungsinstitut Marketagent. *Als Teilstichprobe wurden (werdende) Eltern tiefergehend zu Themen rund um Schwangerschaft, Wochenbett und Stillzeit befragt: 14 Prozent der Gesamtstichprobe (= 223 Personen) waren zum Zeitpunkt der Durchführung aktuell schwanger, haben gestillt, oder gaben an, demnächst Vater zu werden bzw. sind in den letzten 5 Jahren Eltern geworden.

Über die Initiative „Ehrlich gesagt":
„Ehrlich gesagt“ ist eine Initiative der österreichischen Drogeriekette BIPA, die frauenspezifische (Gesundheits-)Themen in den breiten, öffentlichen Diskurs tragen will. Ganz bewusst werden deshalb nicht nur Frauen, sondern auch Männer angesprochen, denn Frauenthemen gehen alle an. Die Kampagne will nicht belehren oder provozieren, sondern vielmehr diskutieren und gemeinsam Lösungen finden und Rahmenbedingungen schaffen. Dazu gibt es auf den BIPA-Kanälen verstärkt Informationen zu Themen wie Frauengesundheit, Mental Load, Selbstbewusstsein und Empowerment sowie mentaler Gesundheit oder auch der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Weiters bietet BIPA mit dem „Ehrlich gesagt“-Podcast mit Christl Clear eine Plattform, auf der zahlreiche Expertinnen ihr Fachwissen zu diesen Themen teilen. In Zukunft sind verstärkt Community Angebote geplant. Weitere Informationen: www.bipa.at/cp/ehrlichgesagt

**Ergebnis der Ehrlich gesagt-Studie 2025
*** Über BIPA ***

BIPA ist Österreichs preisstarke, moderne Drogerie für Pflege, Schönheit und Wohlbefinden. Mit über 15.000 internationalen Markenartikeln und BIPA Marken wie LOOK BY BIPA, bi good, Babywell, BI CARE, BI HOME, BI LIFE und BI STYLED bietet BIPA ein umfassendes Sortiment für Beauty, Haare, Duft, Baby, Zahnpflege und Gesundheit. Seit über 45 Jahren begeistert BIPA rund 3,3 Millionen treue Stammkund:innen und bietet als Partner des jö Bonusclubs attraktive Angebote und zahlreiche Vorteile. BIPA ist Spitzenreiter in der Kund:innenzufriedenheit: 2020 belegte BIPA zwei erste Plätze in der ÖGVS-Studie für „Drogerie (Onlineshops)“ und „Textilreinigung“ sowie 2021 den ersten Platz als Service-Champion in der Kategorie „Drogeriemärkte“. Mit über 4.000 Mitarbeiter:innen in rund 600 Filialen setzt BIPA auf hochwertige Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten. Mit einem Frauenanteil von 98% setzt BIPA umfassende Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie und wurde 2020 erneut als familienfreundlicher Arbeitgeber vom Bundesministerium für Familien und Jugend ausgezeichnet.

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