- Von 9. bis 13. März 2026 öffnet der BILLA PLUS Markt in der Raiffeisenstraße 20 in Salzburg seine Türen für die „Inklusionswoche“
- Menschen mit Behinderungen und Jugendliche mit Unterstützungsbedarf erhalten praxisnahe Einblicke in den Arbeitsalltag im Lebensmitteleinzelhandel
- Breite Unterstützung aus Politik, Wirtschaft und Arbeitsmarktinstitutionen unterstreicht die Bedeutung inklusiver Beschäftigung
Wr. Neudorf, 11. März 2026 – In einem weiteren wichtigen Schritt zur Stärkung beruflicher Teilhabe von Menschen mit Behinderungen setzen BILLA und das Netzwerk Berufliche Assistenz (NEBA) mit dem Betriebsservice ihre bewährte Zusammenarbeit fort. Von 9. bis 13. März 2026 öffnet der BILLA PLUS Markt in der Raiffeisenstraße 20 in Salzburg seine Türen für die sogenannte „Inklusionswoche“, welche praxisnahe Einblicke in die vielfältige Arbeitswelt des Lebensmitteleinzelhandels bietet. Die Initiative ist Teil einer österreichweiten Reihe, die BILLA bereits in mehreren Bundesländern erfolgreich umsetzte und dadurch zahlreichen Teilnehmer:innen neue berufliche Perspektiven eröffnete.
Neue Horizonte für Ausbildung und BeschäftigungIm Rahmen der „Inklusionswoche“ erhalten Menschen mit Behinderungen sowie Jugendliche mit Unterstützungsbedarf die Möglichkeit, unterschiedliche Tätigkeitsbereiche und Aufgabenfelder im Lebensmitteleinzelhandel näher kennenzulernen. Sie erleben Abläufe in verschiedenen Abteilungen aus nächster Nähe und erhalten einen realistischen Einblick in die Arbeitswelt bei BILLA. Ziel ist es, den Teilnehmer:innen dadurch den Weg in ein Ausbildungs- oder Anstellungsverhältnis zu erleichtern.
„Als einer der größten Arbeitgeber des Landes engagiert sich BILLA ganzjährig für Chancengleichheit und den Abbau von Barrieren im Berufsleben. Mit zahlreichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit Behinderungen innerhalb der REWE Group Österreich setzt das Unternehmen ein klares Zeichen für Vielfalt und Integration. Die ‚Inklusionswoche‘ in Salzburg ist dabei ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer offenen und vielfältigen Arbeitswelt, in der individuelle Talente gefördert und Perspektiven geschaffen werden“, erklärt Kurt Aschbacher, BILLA Vertriebsdirektor für Salzburg, Tirol, Kärnten und Osttirol.
Kooperation mit NEBA zum Abbau von BarrierenDie „Inklusionswoche“ wird in enger Zusammenarbeit mit dem Betriebsservice des Netzwerks Berufliche Assistenz (NEBA), einer bundesweiten Initiative des Sozialministeriumservice, umgesetzt. NEBA begleitet Menschen mit Behinderungen beim Einstieg in den Arbeitsmarkt und unterstützt Unternehmen mit umfassender Expertise. Fachkräfte vom NEBA Betriebsservice stehen den Teilnehmenden direkt vor Ort beratend zur Seite und informieren über konkrete Einstiegsmöglichkeiten sowie weiterführende Unterstützungsangebote.
Gernot Wesner, Landesstellenleiter des Sozialministeriumservice Salzburg, betont: „Das Sozialministeriumservice unterstützt seit vielen Jahren Unternehmen und Menschen mit Behinderungen dabei, den Einstieg in den Arbeitsmarkt erfolgreich zu gestalten. Initiativen wie die ‚Inklusionswoche‘ bei BILLA zeigen, wie durch praktische Einblicke und gezielte Begleitung nachhaltige Beschäftigungsperspektiven entstehen können. Solche Kooperationen leisten einen wichtigen Beitrag zu einem inklusiven und chancengerechten Arbeitsmarkt.“
„Wenn Betriebe wie BILLA Menschen mit Behinderungen aktiv Einblicke in den Arbeitsalltag ermöglichen, entstehen echte Chancen für nachhaltige Beschäftigung. Genau hier setzt das NEBA Betriebsservice an, indem wir Menschen und Unternehmen gezielt zusammenbringen“, so Romana Oberngruber, Key Account Managerin des NEBA Betriebsservice in Salzburg.
Breite Unterstützung aus der PolitikAuch Vertreter:innen der Salzburger Stadt- und Landespolitik heben die Relevanz von Projekten wie der „Inklusionswoche“ hervor. „Berufliche Teilhabe ist ein wesentlicher Baustein für Selbstbestimmung und gesellschaftliche Teilhabe. Projekte wie die ‚Inklusionswoche‘ zeigen eindrucksvoll, wie durch bereichsübergreifende Zusammenarbeit von Wirtschaft, Politik und Arbeitsmarkt konkrete Perspektiven für Menschen mit Behinderungen entstehen“, so Soziallandesrat Mag. Dr. Wolfgang Fürweger.
Bürgermeister Bernhard Auinger sieht in der „Inklusionswoche“ einen wichtigen Impuls für ein solidarisches Miteinander in der Stadt Salzburg: „Wenn Unternehmen Verantwortung übernehmen und Vielfalt aktiv fördern, wirkt sich das positiv auf den sozialen Zusammenhalt in unserer Stadt aus. Die ‚Inklusionswoche‘ bei BILLA PLUS verdeutlicht, wie Chancengleichheit ganz konkret gelebt werden kann und Menschen unabhängig von ihren individuellen Voraussetzungen Perspektiven eröffnet werden.“ Gemeinderat Vincent Pultar ergänzt: „Eine inklusive Gesellschaft entsteht dort, wo Menschen die Möglichkeit erhalten, ihre Fähigkeiten einzubringen und aktiv am Berufsleben teilzunehmen. Initiativen wie die ‚Inklusionswoche‘ leisten einen wichtigen Beitrag, um Barrieren abzubauen, Begegnungen zu schaffen und langfristige Chancen für Menschen mit Behinderungen zu eröffnen.“
Vielfalt als StandortfaktorAus Sicht des AMS Salzburg unterstreicht Julia Kröll, Landesgeschäftsführerin des AMS Salzburg, die langfristige Bedeutung von Diversität und Vielfalt für den Arbeitsmarkt: „Menschen mit Behinderungen verfügen über wertvolle Kompetenzen, Motivation und vielfältige Talente, die für den Arbeitsmarkt von großer Bedeutung sind. Praxiseinblicke wie jene im Rahmen der ‚Inklusionswoche‘ sind entscheidend, um diese Potenziale sichtbar zu machen und Berührungsängste auf beiden Seiten abzubauen. Solche Formate leisten einen wichtigen Beitrag, um nachhaltige Beschäftigungsmöglichkeiten zu eröffnen und langfristige Perspektiven zu schaffen.“